Es bleibt eisig. Nachts unter null. Für Menschen auf der Straße wird das schnell lebensbedrohlich. Wegsehen hilft niemandem. Hinsehen schon.
Ansprechen rettet Leben
Wer jemanden sieht, der friert oder apathisch wirkt: ansprechen. Ruhig. Respektvoll.
Ist die Person nicht ansprechbar: sofort den Rettungsdienst rufen.
Ist sie wach: fragen, was hilft. Eine Decke. Ein heißer Kaffee. Eine Suppe. Oder ein Hinweis auf Hilfsangebote
Jedes Gespräch zählt
Auch das Diakonische Werk Hannover betont: Wahrnehmen. Ansprechen. Zuhören.
Es kostet Überwindung. Aber es lohnt sich. Für beide Seiten. Jeder Mensch möchte gesehen werden.
Warum Kälte so gefährlich ist
Viele sind schlecht ausgerüstet. Zu dünne Kleidung. Nässe. Wind. Stundenlang draußen.
Der Körper kühlt aus. Still. Unbemerkt.
Nicht alle können oder wollen Notunterkünfte nutzen. Das ist zu respektieren. Aber: Jede Person auf der Straße ist real in Not.
Kältehilfe in Hannover
Johanniter Kältehilfebus: Mo, Mi, Fr – Steintor & Kröpcke
Caritas Kältebus: 1× wöchentlich – Goseriede & Kröpcke (Nov–März)
Diakonie:
- Café Nachtlicht (Lister Meile): täglich 20–6 Uhr
- Nachtcafé für Frauen & FLINTA*
- Tagestreffs & Kontaktladen Mecki mit medizinischer Ambulanz
Alle Infos zu den Hilfeangeboten findet Ihr hier: www.stidu.net/Hilfe
Kurz gesagt:
Hinschauen rettet. Reden hilft. Handeln zählt.