Kälte ist kein Wetter. Kälte ist Lebensgefahr.

Seit Tagen herrschen in Deutschland extreme Minustemperaturen.
Nachts sinken sie auf bis zu –15 Grad. Weitere Frosttage stehen bevor.

Für obdachlose Menschen bedeutet das: akute Todesgefahr.
Mindestens vier Menschen sind in diesem Winter bereits an den Folgen von Kälte gestorben.

Rund 56.000 Menschen leben hierzulande ganz ohne Unterkunft.
Viele von ihnen sind krank, geschwächt, unterversorgt.
Ein längerer Aufenthalt im Freien kann für sie tödlich enden.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) warnt eindringlich:
Unterkühlung ist kein Risiko – sie ist Realität.

Die Forderung ist klar:
👉 Kommunen müssen sofort handeln, um Leben zu retten.
Jeder wohnungslose Mensch hat ein gesetzliches Recht auf Unterbringung
unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus.

Was jetzt notwendig ist:
• Notunterkünfte und Tagesaufenthalte rund um die Uhr öffnen
• Ausreichend Plätze für alle – keine Abweisungen
• Zusätzliche Räume für besonders schutzbedürftige Menschen
• Leerstehende Hotels anmieten, geeignete öffentliche Gebäude öffnen
Kältebusse einsetzen und Notrufnummern öffentlich bekannt machen
Zwangsräumungen aussetzen – eine beheizte Wohnung ist der beste Kälteschutz

Der Winter wartet nicht.
Zögern kostet Leben.

Auch wir alle sind gefragt:
Nicht wegsehen. Nicht vorbeigehen.
Wenn Menschen draußen in Gefahr sind: Hilfe holen.

📞 Im Notfall sofort den Notruf wählen: 112.