Die Temperaturen steigen, Schattenplätze werden knapp und ausreichend Wasser ist wichtiger denn je. Für obdachlose Menschen ist Hitze besonders belastend und kann schnell gefährlich werden. Viele haben keinen kühlen Rückzugsort und nicht immer die Möglichkeit, sich regelmäßig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
In Hannover stehen insgesamt 22 öffentliche Trinkwasserbrunnen bereit. Dort kann kostenlos Wasser getrunken und in mitgebrachte Flaschen gefüllt werden. Die Brunnen werden regelmäßig gewartet, die Wasserqualität wird durch das Gesundheitsamt kontrolliert.
Hier gibt es kostenloses Trinkwasser
Städtische Trinkwasserbrunnen:
- Am Bache in Anderten
- Am Küchengarten/Ecke Haasemannstraße in Linden
- Bonifatiusplatz in der List
- Davenstedter Markt in Davenstedt
- Fiedelerplatz in Döhren
- Herrenhäuser Markt in Herrenhausen
- Käthe-Paulus-Platz in Kronsrode
- Moltkeplatz in der List
- Oesterleyplatz in der Südstadt
- Parkplatz am Südufer des Maschsees
- Platz an der Basilika in der Calenberger Neustadt
- Platz der Weltausstellung in der Innenstadt
- Plauener Straße in Vahrenheide
- Sahlkampmarkt/Ecke Elmstraße im Sahlkamp
- Sallplatz in der Südstadt
- Sportleistungszentrum am Westufer des Maschsees
- Stadtteilzentrum Stöcken
- Velvetplatz in Linden
- Weißekreuzplatz in der Oststadt
Trinkwasserbrunnen von enercity:
- August-Holweg-Platz, Auf der Papenburg 20, in Ricklingen
- Fußgängerzone Schillerstraße/Ecke Georgstraße am Schillerdenkmal
- Thie 1/Ecke Wülferoder Straße am Kronsberg
Zusätzlich gibt es in Hannover mehr als 70 Refill-Stationen. Apotheken, Restaurants, Geschäfte und Freizeitheime bieten dort kostenlos Leitungswasser an. Erkennbar sind sie meist am Refill-Aufkleber.

Was jede und jeder tun kann
Hilfe muss nicht kompliziert sein. Wer bei Hitze einem obdachlosen Menschen begegnet, kann freundlich fragen, ob Wasser gebraucht wird. Eine ungeöffnete Flasche Wasser, etwas Obst, Sonnencreme oder eine Kopfbedeckung können unmittelbar helfen.
Auch ein Hinweis auf den nächsten Trinkwasserbrunnen oder eine Refill-Station ist sinnvoll. Am besten nicht ungefragt handeln, sondern kurz fragen, was tatsächlich benötigt wird.
Wirkt eine Person verwirrt, taumelt sie, klagt über starke Kopfschmerzen oder ist kaum ansprechbar, kann ein Hitzenotfall vorliegen. Dann die Person möglichst in den Schatten bringen, nicht allein lassen und den Rettungsdienst unter 112 rufen.
Wasser ist ein Grundbedürfnis. Gerade an heißen Tagen können Aufmerksamkeit, eine kurze Nachfrage und eine Flasche Wasser einen echten Unterschied machen.
